RUNE MIELDS | Kolumba, Köln

»Have you ever fallen in love with a clock?« Über Norm und Abweichung:
Es könnte sein, dass sie eines Tages aufwachen und keine Kraft finden, um aufzustehen. Vielleicht brechen Sie sich auch »nur« den rechten arm und werden dazu gezwungen, Ihre linke Hand zu trainieren. Es kann aber auch sein, dass Sie sich verlieben. Sie kippen aus dem Alltag und vertraute Orte erscheinen in neuem Licht. Die Gedankenspiele machen deutlich, dass wir über Norm und Normalität oft erst dann nachdenken, wenn sie nicht mehr greifen.
Die Künstler*innen in der Ausstellung im KOLUMBA Köln erforschen, wie Normen entstehen und funktionieren. Sie überprüfen und stellen in Frage. Vor allem aber arbeiten sie an Vorschlägen, die unser Denken und Handeln aus seinen Bahnen werfen und als Abweichungen oder Alternativen verstanden werden können – genauso wie die Uhr von Finnegan Shannon, der wird den Titel unserer Ausstellung verdanken.
Mit Werken u. a. von Josef Albers, Giampaolo Babetto, Nicole Baginski, Merlin Bauer, Victoria Bell, Joseph Beuys, Anna & Bernhard Blume, Erich Bödeker, Rudolf Bott, David Bowie, Anna Bromley, Andrea Büttner, Felix Droese, Albrecht Dürer, Michael Fesca, Tanja Geiss, Hendrick Goltzius, Patrick Henkel, Heinrich Hoerle, On Kawara, Leonhard Kern, Sanghoon Kim, Jannis Kounellis, Susanne Kümpel, Konrad Kuyn, Bärbel Lange, Stefan Lochner, Andreas Maus, Duane Michals, Rune Mields, Michael Müller, Chris Newman, Peter Joseph Paffenholz, Joanna Piotrowska, Polyklet, Thomas Rentmeister, Anna Rossa, Walter Schels, Inge Schmidt, Karl Hugo Schmölz, Finnegan Shannon, Hermann Stenner, Martina Stoffel, Paul Thek, Manos Tsangaris, Rembrandt Harmensz Van Rijn, Phlorian Wagner, Andor Weininger, Philipp Wewerka, Stefan Wewerka, Gert H. Wollheim und René Zäch.
19. September 2026 –1. August 2027